Wegen Ausstellungsvorbereitungen ist das Museum bis zum 10. Oktober geschlossen.

GEORG HECK (1897–1982) RETROSPEKTIVE

10. Oktober 2019 – 9. Februar 2020
Die Ausstellung zum Museumsuferfest
»Nix wie raus« – 3-tägiges Kinderprogramm

Besucherinfos

MUSEUM GIERSCH
der GOETHE-UNIVERSITÄT

Schaumainkai 83 (Museumsufer)
60596 Frankfurt am Main
Soziale Netzwerke:
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Aktuelle Ausstellung

Georg Heck (1897–1982) Retrospektive

10. Oktober 2019 – 9. Februar 2020

Kommende Ausstellung

Die Welt im BILDnis. Porträts, Sammler und Sammlungen in Frankfurt vom 16. bis 18. Jahrhundert

26. März – 19. Juli 2020

Kommende Ausstellung

Faszination der Dinge. Werte weltweit in Archäologie und Ethnologie

29. November 2018 – 24. Februar 2019

Bisherige Ausstellungen

Heinrich Mylius (1769–1854)

8. August – 8. September 2019
»Heinrich Mylius (1769–1854) – Ein europäischer Bürger zwischen Frankfurt am Main und Mailand«

Der Frankfurter Heinrich Mylius erlangte als Kaufmann, Bankier und Mäzen in Mailand Reichtum und Ansehen. Die Ausstellung erzählt anhand von Bildern, Dokumenten und Kunstwerken die Lebens- und Familiengeschichte dieser eindrucksvollen Persönlichkeit und ihres interkulturellen Wirkens. Ein ausgeprägtes wirtschaftliches, soziales und kulturelles Engagement kennzeichnet Mylius als aufgeklärten Bürger, dessen vorurteilsfreies Denken und gesellschaftsorientiertes Handeln ihn als Vorbild für die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts darstellt. Er pflegte intensive deutsch-italienische Bekanntschaften, besonders in Künstler- und Literatenkreise – zu den populärsten zählen Goethe und der italienische Schriftsteller Alessandro Manzoni.

Konzept

Das Museum Giersch der Goethe-Universität versteht sich als »Fenster der Universität« zur Stadt Frankfurt und der Region Rhein-Main. Das Museum widmet sich seit vielen Jahren erfolgreich der Erforschung und Vermittlung regionaler Kunst – ein Alleinstellungsmerkmal im Kontext der reichen Frankfurter Museumslandschaft.


Dieses Profil soll erhalten bleiben und dabei eine Facette stärkeres Gewicht bekommen: Das Museum als Schauplatz von Ausstellungsprojekten, in denen bedeutsame Aspekte des wissenschaftlich-intellektuellen Lebens der Goethe-Universität exponiert werden. Dabei geht es darum, originelle, sich für Ausstellungen eignende Themen und Exponate aus Lehre und Forschung einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.


Dabei soll in konzeptionell und kuratorisch enger Zusammenarbeit von Fachleuten des Museums und der Stiftungsuniversität mit ihren Fachbereichen und Studierenden die Entwicklung neuer, experimenteller Darstellungsformen vorangetrieben werden, um so vor allem Themen der Kunst- und Kulturwissenschaften sowie der Geistes- und Sozialwissenschaften einem breiten, interessierten Publikum zu präsentieren.


Für das Museum Giersch der Goethe-Universität bietet dies eine Chance, sich auf einem innovativen und zukunftsweisenden Sektor im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Museum zu profilieren. Für eine solche Entwicklung bestehen gerade in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet beste Voraussetzungen: Ein offenes intellektuelles Klima, große Experimentierfreude, die Bereitschaft zur Kooperation über Disziplingrenzen hinweg, eine hohe Affinität zur Institution Museum und nicht zuletzt eine Forschung von hoher gesellschaftlicher Relevanz.


Publikationen

Georg Heck (1897–1982) – Retrospektive

Katalog zur Ausstellung
»Georg Heck (1897–1982) – Retrospektive«

Herausgeber:
Susanne Wartenberg im Auftrag des Museum Giersch der Goethe-Universität, Frankfurt a. M.

Verlag: Michael Imhof Verlag, Petersberg
.
Hardcover, 256 Seiten
Lieferbar ab 10.10.2019

ISBN 978-3-7319-0892-0

29,00 EUR
zzgl. Porto- und Versandkosten.
Auslandsbestellungen nur gegen Vorauskasse.
Plus postage and shipping costs.
Foreign orders only with cash before delivery.

IN DEN WARENKORB

Aktuelle Veranstaltungen

Eröffnung der Ausstellung »Georg Heck (1897–1982) Retrospektive«

Donnerstag 10. Oktober18:30 – 20:30 Uhr

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung »Georg Heck (1897–1982) Retrospektive«.

Die Eröffnung findet am Donnerstag, den 10. Oktober 2019, um 18.30 Uhr im Museum Giersch der Goethe-Universität (Schaumainkai 83, 60596 Frankfurt am Main) statt.

Begrüßung und Dank:
Dr. Manfred Großkinsky, Leiter Museum Giersch der Goethe-Universität
Grußwort:
Prof. Dr. rer. nat. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität
Einführungen:
Susanne Wartenberg M. A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin, Museum Giersch der Goethe-Universität

Zu- oder Absagen bitte bis spätestens 7. Oktober 2019 per E-Mail, Fax oder Telefon

Mit Ihrer Teilnahme erteilen Sie uns die Erlaubnis zur Veröffentlichung von Bildmaterial, welches im Rahmen der Veranstaltung aufgenommen wird.

Der Frankfurter Maler und Graphiker Georg Heck gehört zu den vielseitigsten Künstlern seiner Generation. Sein Werk und seine Biographie stehen zudem gleichsam exemplarisch für das 20. Jahrhundert mit seinen tiefgreifenden Veränderungen.

Nach einer Lehre als Kunstschmied ausgebildet an der Frankfurter Städelschule und Meisterschüler von Max Beckmann, errang Heck um 1930 erste Erfolge. Während der Diktatur des Nationalsozialismus als »entartet« verfemt, verlor er durch die Bombardierung Frankfurts 1944 nahezu sein gesamtes Frühwerk. Dennoch wagte er im Frankfurt der Nachkriegszeit den Neubeginn. So war er unter anderem 1953 Gründungsmitglied der Frankfurter Sezession sowie 1976 an der Konstitution der Ausstellungsgemeinschaft Frankfurter Kreis beteiligt.

Trotz vieler Schicksalsschläge entwickelte Georg Heck ein Werk von großer Eigenständigkeit. Stets auf der Suche nach künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten, fand er in seinem Nachkriegswerk über Gattungs- und Stilgrenzen hinweg zu einer beeindruckenden Gestaltungs-kraft zwischen Abstraktion und Figuration. Insbesondere im Medium des Holzschnittes schuf er kraftvolle Meisterwerke.

Die umfassende Retrospektive veranschaulicht anhand von 150 Gemälden, Graphiken und Originaldruckstöcken die Bedeutung dieses Künstlers. Exponate von 15 Künstler*innen aus dem Umfeld kontextualisieren zudem Hecks Schaffen. Begleitend ermöglicht ein von der Aventis Foundation gefördertes Digitalprojekt mit erläuternden Beiträgen eine vertiefende Auseinandersetzung mit dem heute weitgehend vergessenen Künstler und seinem OEuvre.

EINLADUNG ZUR AUSSTELLUNG ANSEHEN
 

Entdecken Sie zusammen mit unseren Kunsthistorikerinnen die aktuelle Sonderausstellung »Georg Heck (1897–1982) Retrospektive«.
 

3,00 EUR zzgl. zum Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN ZUR AUSSTELLUNG (MITTWOCHS)

Entdecken Sie zusammen mit unseren Kunsthistorikerinnen die aktuelle Sonderausstellung »Georg Heck (1897–1982) Retrospektive«.
 

3,00 EUR zzgl. zum Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich.

Holzschnitt-Workshop mit Joachim Mennicken, freischaffender Künstler. Angebot im Rahmen des Wochenendes der Graphik 2019 für Anfänger und Fortgeschrittene (Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren)

Samstag  9. November10:00 – 13:00 Uhr

Ziel dieses Workshops ist es, die freie künstlerische Gestaltung mittels der Holzschnitttechnik zu fördern. Nach einem Ausstellungsrundgang mit dem Schwerpunkt auf Georg Hecks Holzschnitten werden im Workshop eigene Bildideen in graphische Ausdrucksformen des Holzschnitts – Linie, Fläche, Holzstruktur – umgesetzt. Die fertigen Drucke können mitgenommen werden.
 

15,00 EUR, ermäßigt für Personen unter 25 Jahren 10,00 EUR (inkl. Material).

Telefonische Reservierung unter 069/13821010
oder Reservierungsdaten angeben

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Datum

Themenführung im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen 2019: Georg Heck – ein als »entartet« diffamierter Künstler

Dienstag 12. November15:00 – 16:00 Uhr

Georg Heck (1897–1982) war gerade von der Städelschule abgegangen, als die Nationalsozialisten 1933 an die Macht kamen. Das neue Regime verfemte ihn als »entartet«, wie die meisten seiner Mitschüler aus der Meisterklasse Max Beckmanns. Die Führung wird einen Schwerpunkt auf diesen Aspekt in Georg Hecks Leben legen und dabei auch einige seiner Kommilitonen vorstellen. Darunter auch den aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie stammenden Leopold Mayer, der mit einem Werk in der Ausstellung vertreten ist. Mayer, der im Exil den Namen Leo Maillet annahm, entkam nur knapp dem nationalsozialistischen Terror, der ihn als Juden nicht nur in seiner künstlerischen Tätigkeit behinderte, sondern mit Leib und Leben bedrohte.

3,00 EUR zzgl. zum Eintritt.

Telefonische Reservierung unter 069/13821010
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Datum

Mussecco = Museum und Prosecco

24. November, 11. Januar 2020 und 8. Februar 2020,
jeweils 15:00 – 17:00 Uhr

Mit Dr. Astrid von Luxburg von der Agentur KULTUR-ERLEBNIS.

15,00 EUR pro Person (inkl. Prosecco, Saft, Snacks, Eintritt und Führung).
Buchung für Privatgruppen unter info@kultur-erlebnis.de; 0176/51223163

Telefonische Reservierung unter 069/13821010
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Datum

Zwischen Kunst und Kirche: Ausstellungsrundgänge mit Pater Prof. Dr. Friedhelm Mennekes

Dienstag 26. November17:00 – 18:00 Uhr

Jesuitenpater Friedhelm Mennekes organisierte in seiner damaligen Pfarrkirche St. Markus in Frankfurt-Nied in den 1980er-Jahren vier Verkaufsausstellungen mit Werken Georg Hecks. Mennekes versuchte, in dem Arbeitervorort Nied die Menschen im Rahmen einer offenen Gemeindearbeit an zeitgenössische Kunst heranzuführen und gleichzeitig Heck zu unterstüt-zen. Als Zeitzeuge und profunder Kunstkenner stellt Mennekes Hecks Biographie anhand ausgewählter Werke vor.
 

3,00 EUR zzgl. zum Eintritt.

Telefonische Reservierung unter 069/13821010
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Datum

Zwischen Kunst und Kirche: Ausstellungsrundgänge mit Pater Prof. Dr. Friedhelm Mennekes

Freitag 24. Januar 202018:00 – 19:00 Uhr

Jesuitenpater Friedhelm Mennekes organisierte in seiner damaligen Pfarrkirche St. Markus in Frankfurt-Nied in den 1980er-Jahren vier Verkaufsausstellungen mit Werken Georg Hecks. Mennekes versuchte, in dem Arbeitervorort Nied die Menschen im Rahmen einer offenen Gemeindearbeit an zeitgenössische Kunst heranzuführen und gleichzeitig Heck zu unterstüt-zen. Als Zeitzeuge und profunder Kunstkenner stellt Mennekes Hecks Biographie anhand ausgewählter Werke vor.
 

3,00 EUR zzgl. zum Eintritt.

Telefonische Reservierung unter 069/13821010
oder Reservierungsdaten angeben

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Datum

LETZTE ÖFFENTLICHE FÜHRUNG

Sonntag  9. Februar 202016:00 – 17:00 Uhr

Entdecken Sie zusammen mit unseren Kunsthistorikerinnen die aktuelle Sonderausstellung »Georg Heck (1897–1982) Retrospektive«.
 

3,00 EUR zzgl. zum Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich.

Kinderprogramm

Programm für Kitas (für Kinder ab 5 Jahren) und Grundschulklassen

Druckwerkstatt

Wir entdecken gemeinsam die Bilderwelt von Georg Heck. Besonders beeindruckend sind seine Holzschnitte, die stilistisch von expressiv bis abstrakt reichen. Nach dem Ausstellungsrundgang suchen sich die Kinder im Workshop ein Motiv aus, teilen es in Flächen und Formen auf, fertigen mithilfe von Moosgummiplatten einen Druckstock an und erstellen schließlich ihren eigenen Mehrfarbendruck.

Dauer: 2 Stunden; Kosten pro Kind: 5,- € (inkl. Material);
Termine nach Vereinbarung.



Programm für Gruppen und Schulklassen der Sekundarstufe I (für Kinder ab 10 Jahren) + Sekundarstufe II

Print a card – handgemacht!

Wir lassen uns von Georg Hecks graphischen Abstraktionen und seinen expressiven Formen inspirieren und betrachten insbesondere seine Entwürfe für Plakate und Glückwunschkarten. Im anschließenden Workshop kann dann jede*r eigene Grußkarten entwerfen und drucken.

Dauer: 2 Stunden; Kosten pro Teilnehmer*in: 5,- € (inkl. Material);
Termine nach Vereinbarung.

Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren.

kostenfrei, ohne Anmeldung.

Parallel zur öffentlichen Führung für Erwachsene sind Kinder herzlich eingeladen, ausgehend von Georg Hecks Arbeiten eigene Grußkarten zu entwerfen und zu drucken.

6,00 EUR (inkl. Material), ohne Anmeldung.

Kindergeburtstage im Museum Giersch der Goethe-Universität
Zu unseren aktuellen Sonderausstellungen bieten wir ein Programm aus Führung und Workshop an. Nach einem kurzen Ausstellungsrundgang fertigen die Kinder in Kreativwerkstätten mit unterschiedlichen Mal- und Zeichenmitteln eigene Kunstwerke und präsentieren diese anschließend in kleinen Ausstellungen.

Das Programm übernimmt eine unserer Kunstpädagoginnen. Bei Bedarf können sie den Ablauf gerne vorher mit ihr durchsprechen. Neben dem ca. 2,5 stündigen Workshop bleibt zu Beginn oder mittendrin auch Zeit für Geschenke auspacken und Kuchen essen.

Unsere allgemeinen Buchungsbedingungen lauten wie folgt:
Für den Kindergeburtstag ist ein Honorar von 120 Euro zu entrichten (Pauschale für 10 Kinder). Ab 11 und bis maximal 15 Kindern kostet jedes Kind 12,00 Euro extra. In den Kosten enthalten sind alle Eintritte (für die Kinder und Begleitpersonen), Führungs- und Workshopgebühren und Material für den Workshop. Mitzubringen müssten sie Verpflegung und Geschirr. Gerne können sie vorab den Raum dekorieren.

Weitere Informationen und Anmeldung per E-mail an info@museum-giersch.de oder Tel: 069-13821010.

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Veranstaltungsarchiv

Deutsch-italienischer Abend mit Vortrag und Musik

Donnerstag 5. September, 18:30 – 22:30 Uhr

18:30 Musikalische Eröffnung
19:00 Vortrag
20:15 Offizielle Begrüßung
20:30 Parallele musikalische Darbietungen
21:00 Pausenintermezzo
21:30 Parallele musikalische Darbietungen
22:00 Musikalischer Ausklang

 

Der Vortrag »Handel, Mäzenatentum, Konfession: Heinrich Mylius und seine europäischen Netzwerke« von Dr. Ellinor Schweighöfer am Donnerstag, 5. September 2019, um 19 Uhr im Museum Giersch der Goethe-Universität, widmet sich dem mäzenatischen Wirken Heinrich Mylius‘ in seiner Geburtsstadt Frankfurt am Main, das sich im Kontext seiner weit verzweigten und ausdifferenzierten europäischen Netzwerke vollzog. Mylius (1769–1854) war kaum zwanzigjährig in die Lombardei gezogen, um eine Filiale des Handelshauses seiner Familie zu eröffnen. In der Spätphase seines Lebens, ab den 1840er Jahren, tat er sich durch vielfältige und großzügige Stiftungen für Frankfurt hervor, ohne dafür selbst zurück in die Stadt zu kommen, sondern agierte mithilfe transnationaler persönlicher, geschäftlicher und familiärer Kontakte.

 

Dr. Ellinor Schweighöfer studierte Geschichte sowie Archäologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und promovierte 2015 im Fach Neuere Geschichte an der Universität Potsdam. Seit 2018 ist sie Referentin am Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften der Goethe-Universität. Zuvor war sie am Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität tätig, wo sie sich unter anderem mit einem Projekt zum Thema »Heinrich Mylius (1769–1854) und die deutsch-italienischen Verbindungen im Zeitalter der Revolution: Die Lombardei und das nordalpine Europa im frühen 19. Jahrhundert« befasste.

 

Mitglieder des Collegium Musicum der Goethe- Universität spielen in verschiedenen Besetzungen Werke von italienischen und deutschen Komponisten aus unterschiedlichen Epochen und Zeiten. Die musikalischen Beiträge finden in unterschiedlichen Räumen des Museums statt, so dass die Besucher*innen unmittelbar das Zusammenspiel von Kunst und Musik genießen können.

 

Eintritt 4,00 EUR an der Abendkasse

 

Flyer zur Veranstaltung

Museumsuferfest 2019

23. August – 25. August, 10:00 – 20:00 Uhr

Freitag, 23. August
10–17 Uhr Ausstellung »Heinrich Mylius (1769–1854) – Ein europäischer Bürger zwischen
Frankfurt am Main und Mailand«
15 Uhr Eröffnung der Antiquariatsmeile
15–19 Uhr Infostand der Goethe-Universität

Samstag, 24. August
10–22 Uhr Ausstellung »Heinrich Mylius (1769–1854) – Ein europäischer Bürger zwischen
Frankfurt am Main und Mailand
«
10–20 Uhr Infostand der Goethe-Universität mit Kinderschminken (12–18 Uhr)
12–22 Uhr Hessisch-mediterrane Köstlichkeiten von Genussfee Catering, Frankfurt
15–20 Uhr Fotobox vor dem Museum
15 Uhr Führung durch die Sonderausstellung

Sonntag, 25. August
10–20 Uhr Ausstellung »Heinrich Mylius (1769–1854) – Ein europäischer Bürger zwischen
Frankfurt am Main und Mailand
«
10–20 Uhr Infostand der Goethe-Universität mit Kinderschminken (12–18 Uhr)
11 Uhr Führung durch die Sonderausstellung
12–20 Uhr Hessisch-mediterrane Köstlichkeiten von Genussfee Catering, Frankfurt

Vor dem Museum können Bücherliebhaber auf der 14. Antiquariatsmeile am Freitag ab 15 Uhr, Samstag und Sonntag während der Öffnungszeiten des Museums wieder ausgiebig in facettenreichen Angeboten diverser Antiquariate stöbern.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN ZUR AUSSTELLUNG (SONNTAGS)

18. August, 1. September und 8. September,
jeweils 15:00 – 16:00 Uhr

Entdecken Sie zusammen mit unseren Kunsthistorikerinnen die aktuelle Sonderausstellung »Heinrich Mylius (1769–1854) – Ein europäischer Bürger zwischen Frankfurt am Main und Mailand«.
 

3,00 EUR zzgl. zum Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN ZUR AUSSTELLUNG (MITTWOCHS)

Mittwoch 14. August, 17:30 – 18:30 Uhr

Entdecken Sie zusammen mit unseren Kunsthistorikerinnen die aktuelle Sonderausstellung »Heinrich Mylius (1769–1854) – Ein europäischer Bürger zwischen Frankfurt am Main und Mailand«.
 

3,00 EUR zzgl. zum Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich.

Eröffnung der Ausstellung »Heinrich Mylius (1769–1854)«

Donnerstag 8. August, 18:00 – 19:00 Uhr

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung »Heinrich Mylius (1769–1854). Ein europäischer Bürger zwischen Frankfurt am Main und Mailand«.

Die Eröffnung findet am Donnerstag, den 8. August 2019, um 18 Uhr im Museum Giersch der Goethe-Universität (Schaumainkai 83, 60596 Frankfurt am Main) statt.

Begrüßung und Dank:
Dr. Manfred Großkinsky, Leiter Museum Giersch der Goethe-Universität
Grußworte:
Dr. Christiane Liermann Traniello, Generalsekretärin der Villa Vigoni, Deutsch-Italienisches Zentrum für Europäische Exzellenz
Prof. Dr. Rolf van Dick, Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt
Gisela Cramer von Clausbruch »Zusammenarbeit mit europäischen Staaten; Israel«, Bundesministerium für Bildung und Forschung
Einführungen:
Dr. Manfred Großkinsky, Leiter des Museum Giersch der Goethe-Universität und Kurator der Ausstellung
Viola Usselmann M.A., Wissenschaftliche Referentin (Villa Vigoni) und Kuratorin der Ausstellung

Zu- oder Absagen bitte bis spätestens 6. August 2019 per E-Mail oder Fax

Mit Ihrer Teilnahme erteilen Sie uns die Erlaubnis zur Veröffentlichung von Bildmaterial, welches im Rahmen der Veranstaltung aufgenommen wird.

Zum 250. Geburtstag des in Frankfurt geborenen Heinrich Mylius widmen das Museum Giersch der Goethe-Universität und die Villa Vigoni, Deutsch-Italienisches Zentrum für Europäische Exzellenz, Loveno di Menaggio, der vielseitigen Persönlichkeit eine Jubiläumsausstellung. Heinrich Mylius war Kaufmann, Bankier und Mäzen, ein innovativer Kopf mit sozialem Verantwortungsbewusstsein und kulturellem Engagement. Sein Leben zwischen deutschem Kulturraum und Italien gleicht einer vorbildlichen europäischen Migrations- und Integrations-geschichte.
 

In Mailand gelangte er zu Reichtum und Ansehen. Er war in unterschiedlichen Produktions- und Handelszweigen aktiv, schwerpunktmäßig in der Seidenindustrie. Ökonomisch und technisch-handwerklich, aber auch was die Ausbildung und die soziale Absicherung seiner Angestellten anging, gehörte Mylius zu den europäischen Pionieren.
 

Hohe Wertschätzung erfuhr Mylius aufgrund seiner mäzenatischen Aktivitäten, mit denen er seine Heimatstadt Mailand und seine Vaterstadt Frankfurt am Main bedachte: Er förderte kulturelle, religiöse, karitative und soziale Einrichtungen. Seine Vermittlung zwischen den beiden Meistern Johann Wolfgang Goethe in Weimar und Alessandro Manzoni in Mailand markierte einen Höhepunkt deutsch-italienischer Literaturgeschichte.

 

Die Schau beleuchtet anhand von Gemälden, Skulpturen, Aquarellen, Druckgraphiken, Büchern und Archivalien, die mehrheitlich aus der Villa Vigoni stammen, sowie einigen Reproduktionen die wichtigsten Stationen im Leben des Heinrich Mylius (Frankfurt am Main, Mailand, Triest und Weimar) und seine internationalen Netzwerke.

 


EINLADUNG ZUR AUSSTELLUNG ANSEHEN

Letzte öffentliche Führung

Sonntag 14. Juli, 16:00 – 17:00 Uhr

Entdecken Sie zusammen mit unseren Kunsthistorikerinnen die aktuelle Sonderausstellung »Frobenius – Die Kunst des Forschens«.
 

3,00 EUR zzgl. zum Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich.

Öffentliche Führungen zur Ausstellung (Sonntags)

Entdecken Sie zusammen mit unseren Kunsthistorikerinnen die aktuelle Sonderausstellung »Frobenius – Die Kunst des Forschens«.
 

3,00 EUR zzgl. zum Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich.

DIE CHAUVET-HÖHLE IM FILM: Double Feature »The Final Passage« (2015, 28 min, in englischer Sprache) & »Die Höhle der vergessenen Träume« (2013, 86 min)

Samstag 13. Juli, 18:00 – 20:15 Uhr

Die französische Chauvet-Höhle im Tal der Ardèche gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Ihre spektakulären, über 36.000 Jahre alten Höhlenmalereien und Ritzzeichnungen sind in der europäischen paläolithischen Höhlenkunst einzigartig.


Der Film »The Final Passage« des weltweit führenden Felsbildexperten Prof. Jean-Michel Geneste lässt die Höhle und ihre grandiosen Felsbilder in einer atemberaubenden, hyperrealistischen digitalen Reproduktion lebendig werden.


Im Anschluss »Die Höhle der vergessenen Träume«:
Der Regisseur Werner Herzog erhielt als eine der wenigen Personen Einlass in die Chauvet-Höhle und fing aus seiner Sicht die besondere Magie dieses Ortes filmisch ein.


Filmvorführung im Kino des Deutschen Filminstituts & Filmmuseums, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt. Das Kinoticket berechtigt zum freien Eintritt in die Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Universität.


Eintritt 10,00 EUR

Die Kunst des Forschens im 21. Jahrhundert – das Frobenius-Institut für kulturanthropologische Forschung heute

Dienstag 4. Juni, 19:00 – 20:30 Uhr

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Frobenius-Instituts stellen ihre aktuellen Projekte vor und informieren über ihre weltweiten Forschungen zu Fragen kultureller Diversität.


4,00 EUR an der Abendkasse

Internationaler Museumstag

Sonntag 19. Mai, 10:00 – 18:00 Uhr

Freier Eintritt, Öffentliche Führung 15 Uhr

»Eine afrikanische Nacht in Frankfurt«. Das Programm zur Nacht der Museen

11. Mai – 12. Mai, 19:00 – 02:00 Uhr

• 20–24 Uhr (stdl.): Führungen durch die Sonderausstellung »Frobenius – Die Kunst des Forschens« (Treffpunkt: Museumskasse)

• 20–24 Uhr: »Felsbildkunst virtuell erleben« – Virtual-Reality-Rundgang durch die ägyptische Felsgrotte »Cave of Beasts«
Durch VR-Brillen erleben die Besucher die 7.000 Jahre alten, heute unzugänglichen Felsbilder von Menschen, Tieren und Fabelwesen in völlig neuer Dimension.

• 19.30–1.15 Uhr (alle 45 Min.): Afrikanische Rhythmen von der Band »l'accord acoustiq«
Einen spannenden Mix aus traditionellen Sounds mit Afrobeat, Reggae und Latin präsentiert die Live-Band »l’accord acoustiq«. Die vier Musiker aus Ghana, Togo und Deutschland haben sich zusammengefunden, um zahlreiche Musikstile von Jazz bis Reggae in einen akustischen Kontext zu setzen, ohne jedoch die afrikanische Klangfarbe zu verlieren.

• 19–1.30 Uhr: Lambertus, Kurhaus Wiesbaden (ehemals Käfer’s) bietet afrikanische Spezialitäten & Biere an

Das Museum ist von 19 bis 2 Uhr geöffnet.
Eintrittskarte: 14,00 EUR; Familienkarte: 29,00 EUR, Ermäßigte Eintrittskarte: 9,00 EUR.

Weitere Informationen und alle Programmpunkte werden unter www.nacht-der-museen.de/frankfurt bekannt gegeben.


Zwischen Wissenschaft und Ideologie: Die Felsbildforscherin Erika Trautmann (1897–1968)

Donnerstag 9. Mai, 19:00 – 20:30 Uhr

Dr. Reena Perschke, Prähistorische Archäologin, Berlin.
Der Vortrag widmet sich dem Leben und Wirken der engagierten Felsbildforscherin und -zeichnerin Erika Trautmann und beleuchtet vor allem ihre Rolle als Wissenschaftlerin in der Zeit des Nationalsozialismus.


4,00 EUR an der Abendkasse

ÖFFENTLICHES KINDERPROGRAMM: Kreativer Sonntag! Führung und Workshop für Kinder von 4 bis 12 Jahren

Sonntag 5. Mai und Sonntag 16. Juni,
jeweils 15:00 – 16:30 Uhr

Parallel zur öffentlichen Führung für Erwachsene sind Kinder herzlich eingeladen, zu Urzeit-Künstlerinnen und Künstlern zu werden!

6,00 EUR (inkl. Material), ohne Anmeldung.

DIE CHAUVET-HÖHLE IM FILM: »The Final Passage« (2015, 28 min, in englischer Sprache)

Samstag 4. Mai und Samstag 8. Juni,
jeweils 16:00 – 16:30 Uhr

Die französische Chauvet-Höhle im Tal der Ardèche gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Ihre spektakulären, über 36.000 Jahre alten Höhlenmalereien und Ritzzeichnungen sind in der europäischen paläolithischen Höhlenkunst einzigartig.
Der Film des weltweit führenden Felsbildexperten Prof. Jean-Michel Geneste lässt die Höhle und ihre grandiosen Felsbilder in einer atemberaubenden, hyperrealistischen digitalen Reproduktion lebendig werden.


Filmvorführung im Kino des Deutschen Filminstituts & Filmmuseums, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt. Das Kinoticket berechtigt zum freien Eintritt in die Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Universität.
 

Eintritt 4,00 EUR

Satourday-Familienführung: Die Kunst des Forschens

Samstag 27. April, 11:00 – 12:00 Uhr

kostenfrei, ohne Anmeldung

DIE CHAUVET-HÖHLE IM FILM: Double Feature »The Final Passage« (2015, 28 min, in englischer Sprache, Deutschland-Premiere) & »Die Höhle der vergessenen Träume« (2013, 86 min)

Donnerstag 11. April, 20:15 – 22:30 Uhr

Die französische Chauvet-Höhle im Tal der Ardèche gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Ihre spektakulären, über 36.000 Jahre alten Höhlenmalereien und Ritzzeichnungen sind in der europäischen paläolithischen Höhlenkunst einzigartig.

Der Film »The Final Passage« des weltweit führenden Felsbildexperten Prof. Jean-Michel Geneste lässt die Höhle und ihre grandiosen Felsbilder in einer atemberaubenden, hyperrealistischen digitalen Reproduktion lebendig werden. Am 11.4. findet eine Einführung in den Film von Prof. Jean-Michel Geneste statt.


Im Anschluss »Die Höhle der vergessenen Träume«:
Der Regisseur Werner Herzog erhielt als eine der wenigen Personen Einlass in die Chauvet-Höhle und fing aus seiner Sicht die besondere Magie dieses Ortes filmisch ein.

Filmvorführung im Kino des Deutschen Filminstituts & Filmmuseums, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt. Das Kinoticket berechtigt zum freien Eintritt in die Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Universität.
 

Eintritt 10,00 EUR

Die Chauvet-Höhle – Bilder aus der Tiefe der Menschheitsgeschichte

Mittwoch 10. April, 19:00 – 20:30 Uhr

Prof. Jean-Michel Geneste, Forschungsdirektor am französischen Nationalen Zentrum für Vorgeschichte, Paris.
Der Vortrag stellt die spektakulären Entdeckungen des internationalen und interdisziplinären Wissenschaftlerteams vor, das die Chauvet-Höhle seit ihrer Entdeckung 1994 erforschte.
 

Vortrag in englischer Sprache.

4,00 EUR an der Abendkasse

Öffentliche Führungen zur Ausstellung (Mittwochs)

3. April, 8. Mai, 5. Juni und 3. Juli,
jeweils 17:30 – 18:30 Uhr

Entdecken Sie zusammen mit unseren Kunsthistorikerinnen die aktuelle Sonderausstellung »Frobenius – Die Kunst des Forschens«.
 

3,00 EUR zzgl. zum Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich.

VIRTUAL REALITY: FELSBILDKUNST VIRTUELL ERLEBEN

Der Museumsbesucher bewegt sich dank neuester Virtual-Reality-Technik durch die berühmte, erst 2002 entdeckte Felsgrotte »Cave of Beasts« im Südwesten Ägyptens. Durch VR-Brillen erlebt er die 7.000 Jahre alten, heute unzugänglichen Felsbilder von Menschen, Tieren und Fabelwesen in völlig neuer Dimension.


3,00 EUR zzgl. zum Eintritt.

Eröffnung der Ausstellung »Frobenius – Die Kunst des Forschens«

Sonntag 24. März, 11:00 – 12:00 Uhr

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung »Frobenius – Die Kunst des Forschens«.

Die Eröffnung findet am Sonntag, den 24. März 2019, um 11 Uhr im Museum Giersch der Goethe-Universität (Schaumainkai 83, 60596 Frankfurt am Main) statt.

Begrüßung und Dank:
Dr. Manfred Großkinsky, Museumsleiter 
Grußworte:
Prof. Dr. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität
Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft
Prof. Dr. Roland Hardenberg, Direktor des Frobenius-Instituts
Einführungen:
Dr. Gisela Stappert, Kuratorin der Ausstellung
Dr. Birgit Sander, Stellvertretende Museumsleiterin, Kuratorin der Ausstellung

Zu- oder Absagen bitte bis spätestens 18. März 2019 per E-Mail, Fax oder Telefon

Mit Ihrer Teilnahme erteilen Sie uns die Erlaubnis zur Veröffentlichung von Bildmaterial, welches im Rahmen der Veranstaltung aufgenommen wird.

Das Frobenius-Institut für kulturanthropologische Forschung an der Goethe-Universität Frankfurt besitzt die weltweit bedeutendste Sammlung an Nachzeichnungen prähistorischer Felsbildkunst und einen faszinierenden ethnographischen Bildbestand an Zeichnungen, Werken in Öl sowie Fotografien. Dieser Bilderschatz stammt von Zeichnerinnen und Zeichnern, die den Institutsgründer, den Ethnologen Leo Frobenius (1873–1938), auf seine Expeditionen nach Afrika, Indonesien, Südamerika, Australien sowie Nord- und Südeuropa begleiteten, und ihr künstlerisches Können in den Dienst der Wissenschaft stellten.
 

Nach mehreren, auch international erfolgreichen Präsentationen zeigt die Ausstellung »Frobenius – Die Kunst des Forschens« mehr als 200 Bildwerke dieses herausragenden universitären Bilderschatzes nun endlich auch in Frankfurt am Main.
 

Die Ausstellung stellt den Ethnologen Leo Frobenius und seine Forschungen im zeithistorischen Kontext vor. Sie lenkt den Blick auf sein bislang weniger bekanntes Expeditionsteam und rückt besonders die Frauen in den Fokus, von denen die überwiegende Mehrheit des Bildmaterials stammt. Die beeindruckenden Nachzeichnungen prähistorischer Felsbilder, die an oft schwer zugänglichen Orten, in europäischen Eiszeithöhlen, afrikanischen Wüsten oder im australischen Outback bildlich dokumentiert wurden, geben einen überwältigenden Einblick in die weltweite Kunst der Vorzeit. Mit Werken von Paul Klee, Willi Baumeister und Wols stellt die Ausstellung schließlich den Einfluss prähistorischer Vorbilder auf die europäische Moderne dar.

EINLADUNG ZUR AUSSTELLUNG ANSEHEN

Letzte öffentliche Führung

Sonntag 24. Februar, 16:00 – 17:00 Uhr

Entdecken Sie zusammen mit unseren Kunsthistorikerinnen die aktuelle Sonderausstellung »Faszination der Dinge. Werte weltweit in Archäologie und Ethnologie«.

3,00 EUR zzgl. zum Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich.

Vortrag »Tote leben länger – Einblick in die Forschung und das Kunstfilmprojekt ›Now I am Dead‹ über den Umgang mit dem Tod in einer Stadt in Ghana«

Dienstag 12. Februar, 19:00 – 20:30 Uhr

Was bedeutet es heute, als junge Forscherin oder junger Forscher ethnologisch »ins Feld« zu gehen? Welche Rolle spielt eine postkolonial-kritische Reflektion der eigenen Rolle? Und was können mögliche, ungeahnte Momente der Überraschung dem hinzufügen? Die Ethnologin Isabel Bredenbröker gibt Einblick in die ethnografische Praxis vor dem Hintergrund ihrer Forschung in Ghana und in die Arbeit an ihrem in diesem Rahmen entstandenen Film. Der Umgang mit dem Tod hat im Süden Ghanas einen prominenten öffentlichen Platz, zum Beispiel sind die Gesichter der Toten omnipräsent auf großen »Todesanzeigen«: Postern, die an Hauswänden und Bäumen befestigt werden.

Die Videoarbeit »Now I am Dead«, welche in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Philipp Bergmann entstand, ist eine Reflektion über den Tod, die ethnografische Forschung und ein erdrückendes postkoloniales Erbe. Als Format eröffnet sie jedoch die Möglichkeit, durch künstlerisch-anthropologische Kollaboration dieser Problematik anders begegnen zu können.

Isabel Bredenbröker promoviert zum Thema »Materialität und Ökonomie des Totengedenkens in einer ghanaischen Ewe Gemeinschaft – Zurschaustellung, Austausch und Wertschöpfung«.

Isabel Bredenbröker, Doktorandin der Ethnologie. Foto: Marius Brandt.

Eintritt frei

Vortrag »›Kann das weg oder ist das echt?‹ – Glasierte Quarzkeramik und ihre magische Bedeutung im Alten Orient«

Dienstag 29. Januar, 19:00 – 20:30 Uhr

»…und aus dem Ofen kommt Lapislazuli heraus!« In kaum einer anderen Quelle des Alten Orients wird die Funktion von Glas und glasierter Quarzkeramik so deutlich wie in den sogenannten Glasrezepten aus der Bibliothek des assyrischen Herrschers Assurbani-pal (Regierungszeit: 668–631/627 v. Chr.). Ziel war es demnach, die schönen Edelsteine – gerade den beliebten Lapislazuli – zu imitieren. Dass der Stein »aus dem Ofen« nicht nur das Aussehen, sondern auch die magische Funktion der schützenden und heilenden Steine übernimmt, zeigt die Ausstellung »Faszination der Dinge – Werte weltweit in Archäologie und Ethnologie« (noch bis 24. Februar 2019) im Museum Giersch der Goethe-Universität anhand antiker Objekte aus Assyrien (heutiger Nordirak). Im begleitenden Abendvortrag zeigt Femke Grops, Doktorandin der Archäologie, die magische Wirkung dieser »fakes« in ihren archäologischen Fundkontexten. Selten lassen sich Spuren von Ritualen, an denen Quarzkeramik als materia magica teilnahm, so deutlich im archäologischen Befund erfassen wie im Ischtar-Tempel des Herrschers Tukulti-Ninurta I. (1233–1197 v. Chr.) in der Reichshauptstadt Assur.

Femke Grops promoviert zum Thema »Assyrische Quarzkeramik« und ist Mitglied des Graduiertenkollegs »Wert & Äquivalent« an der Goethe-Universität Frankfurt.
Foto: Julian Gerchow.


Eintritt frei

Satourday-Familienführung (Kostenfrei, ohne Anmeldung): Fabelhaft fremde Welten

Samstag 26. Januar, 11:00 – 12:00 Uhr

Goldschätze, Götter und Gewänder: Die Familienführung durch die Ausstellung »Faszination der Dinge. Werte weltweit in Archäologie und Ethnologie« zeigt exotische Welten vergangener Kulturen.

Offenes Angebot (ohne Anmeldung). Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren.

Öffentliches Kinderprogramm: Stoffmalwerkstatt (Ausstellungsbesuch und Workshop) für Kinder von 5 bis 10 Jahren

Sonntag 20. Januar und Sonntag 17. Februar,
jeweils 15:00 – 16:30 Uhr

6,00 EUR (inkl. Material), ohne Anmeldung

Öffentliche Führung (Mittwochs)

5. Dezember 2018, 9. Januar und 6. Februar,
jeweils 17:30 – 18:30 Uhr

Entdecken Sie zusammen mit unseren Kunsthistorikerinnen die aktuelle Sonderausstellung »Faszination der Dinge. Werte weltweit in Archäologie und Ethnologie«.
 

3,00 EUR zzgl. zum Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich.

Öffentliche Führung (Sonntags)

Entdecken Sie zusammen mit unseren Kunsthistorikerinnen die aktuelle Sonderausstellung »Faszination der Dinge. Werte weltweit in Archäologie und Ethnologie«.
 

3,00 EUR zzgl. zum Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich.

Eröffnung der Ausstellung »Georg Heck (1897–1982) Retrospektive«

Donnerstag 29. November 2018, 18:30 – 20:30 Uhr

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung »Georg Heck (1897–1982) Retrospektive«.

Die Eröffnung findet am Donnerstag, den 10. Oktober 2019, um 18.30 Uhr im Museum Giersch der Goethe-Universität (Schaumainkai 83, 60596 Frankfurt am Main) statt.

Begrüßung und Dank:
Dr. Manfred Großkinsky, Leiter Museum Giersch der Goethe-Universität
Grußwort:
Prof. Dr. rer. nat. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität
Einführungen:
Susanne Wartenberg M. A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin, Museum Giersch der Goethe-Universität

Zu- oder Absagen bitte bis spätestens 7. Oktober 2019 per E-Mail, Fax oder Telefon

Mit Ihrer Teilnahme erteilen Sie uns die Erlaubnis zur Veröffentlichung von Bildmaterial, welches im Rahmen der Veranstaltung aufgenommen wird.

Der Frankfurter Maler und Graphiker Georg Heck gehört zu den vielseitigsten Künstlern seiner Generation. Sein Werk und seine Biographie stehen zudem gleichsam exemplarisch für das 20. Jahrhundert mit seinen tiefgreifenden Veränderungen.

Nach einer Lehre als Kunstschmied ausgebildet an der Frankfurter Städelschule und Meisterschüler von Max Beckmann, errang Heck um 1930 erste Erfolge. Während der Diktatur des Nationalsozialismus als »entartet« verfemt, verlor er durch die Bombardierung Frankfurts 1944 nahezu sein gesamtes Frühwerk. Dennoch wagte er im Frankfurt der Nachkriegszeit den Neubeginn. So war er unter anderem 1953 Gründungsmitglied der Frankfurter Sezession sowie 1976 an der Konstitution der Ausstellungsgemeinschaft Frankfurter Kreis beteiligt.

Trotz vieler Schicksalsschläge entwickelte Georg Heck ein Werk von großer Eigenständigkeit. Stets auf der Suche nach künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten, fand er in seinem Nachkriegswerk über Gattungs- und Stilgrenzen hinweg zu einer beeindruckenden Gestaltungs-kraft zwischen Abstraktion und Figuration. Insbesondere im Medium des Holzschnittes schuf er kraftvolle Meisterwerke.

Die umfassende Retrospektive veranschaulicht anhand von 150 Gemälden, Graphiken und Originaldruckstöcken die Bedeutung dieses Künstlers. Exponate von 15 Künstler*innen aus dem Umfeld kontextualisieren zudem Hecks Schaffen. Begleitend ermöglicht ein von der Aventis Foundation gefördertes Digitalprojekt mit erläuternden Beiträgen eine vertiefende Auseinandersetzung mit dem heute weitgehend vergessenen Künstler und seinem OEuvre.

EINLADUNG ZUR AUSSTELLUNG ANSEHEN
 

Öffentliche Führung (Sonntags)

Sonntag 16. September 2018 und Sonntag 14. Oktober 2018,
jeweils 15:00 – 16:00 Uhr

Entdecken Sie zusammen mit unseren Kunsthistorikerinnen die aktuelle Sonderausstellung »Paris, Frankfurt am Main und die 1968er Generation. Fotografien von Inge Werth« (noch bis 14. Oktober 2018).
 

3,00 EUR zzgl. zum Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich.

Öffentliche Führung (Mittwochs)

Mittwoch 10. Oktober 2018, 17:30 – 18:30 Uhr

Entdecken Sie zusammen mit unseren Kunsthistorikerinnen die aktuelle Sonderausstellung »Paris, Frankfurt am Main und die 1968er Generation. Fotografien von Inge Werth« (noch bis 14. Oktober 2018).
 

3,00 EUR zzgl. zum Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich.

Satourday-Familienführung (Kostenfrei, ohne Anmeldung): Schwarzweiß-Fotografie

Samstag 29. September 2018, 11:00 – 12:00 Uhr

Die Familienführung durch die Kabinettausstellung »Paris, Frankfurt am Main und die 1968er Generation. Fotografien von Inge Werth« zeigt Schauplätze gesellschaftlicher Aufbrüche.

Offenes Angebot (ohne Anmeldung). Für Familien mit Kindern ab 5 Jahren.

Vermietung

Ihr Event im MUSEUM GIERSCH

Die Erdgeschossräume des MUSEUM GIERSCH können für private wie offizielle Anlässe gemietet werden. Die Größe und Ausstattung der sorgfältig restaurierten Erdgeschoßräume eignen sich für geschäftliche und private Veranstaltungen. Vorträge, Lesungen, Konferenzen, Fortbildungen und Präsentationen lassen sich ebenso durchführen wie festliche Diners und Empfänge zu verschiedenen Anlässen.

Die Nutzung des Serviceraums mit kleiner Küchenzeile und die Nutzung der großen Catering-Küche mit professionellem Equipment im Untergeschoß sind bei der Anmietung im Preis inbegriffen. Die Vermietung umfasst folgende Räume: Den Vortragssaal, das Herrenzimmer, den Kaminsaal, das Foyer und das Erkerzimmer.

Technische Daten

  • Stehempfang maximal 120 Personen
  • Gesetztes Essen maximal 88 Personen
  • Rednerpult
  • Leinwand
  • Beamer
  • Kabellose Mikrophone
  • Telefon- und Internetanschluss
  • Garderobe
  • Rauchfreie Räume
  • Gartennutzung nach Absprache
Preise und weitere Informationen auf Anfrage:
MUSEUM GIERSCH
der GOETHE-UNIVERSITÄT
Schaumainkai 83
D-60596 Frankfurt am Main
Telefon 0 69 / 13 82 101 – 0
Telefax 0 69 / 13 82 101 – 11
E-Mail info@museum-giersch.de

MUSEUMSTEAM

Direktor und Kurator

Dr. Manfred Großkinsky

Telefon 0 69 / 1382101-18

Stellv. Direktorin und Kuratorin

Dr. Birgit Sander

Telefon 0 69 / 1382101-19

Direktionsassistenz und Vermietung

Carina Matschke M. A.

Telefon 0 69 / 1382101-28

Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin

Susanne Wartenberg M. A.

Telefon 0 69 / 1382101-25

Presse und Marketing

Dipl. Kffr. Christine Karmann

Telefon 0 69 / 1382101-21
E-Mail presse@museum-giersch.de

Postadresse:

Museum Giersch der Goethe-Universität
Schaumainkai 91
60596 Frankfurt am Main

Telefon 0 69 / 1382101-0
Telefax 0 69 / 1382101-11
E-Mail info@museum-giersch.de
Bürozeiten Mo-Do 10 bis 16 Uhr
Fr 9-14 Uhr

JOBS

Sie finden das Profil des MUSEUM GIERSCH interessant und könnten sich vorstellen, Teil unseres Teams zu werden? Dann finden Sie hier aktuelle Jobs!

Presse

Herzlich willkommen im Pressebereich des MUSEUM GIERSCH
der GOETHE-UNIVERSITÄT!

 

Die Nutzung unseres Presse-Service ist kostenfrei und offen zugänglich.

Hier können Sie Logos sowie Texte, Bilder und dazugehörige Bildlegenden zur aktuellen Ausstellung herunterladen:



10 Jahre Familien-Schultz-Frentzel-Stiftung

Jubiläumsspende für Kinder- und Vermittlungsprogramm des Museum Giersch der Goethe-Universität. Einen Scheck über 13.200 Euro für das Kinder- und Vermittlungsprogramm des Museum Giersch der Goethe-Universität 2017/2018 überreichte Barbara Schultz, Gründerin und Vorstand der Familien-Schultz-Frentzel-Stiftung am 17.10.2017 an den Leiter des Museum Giersch der Goethe-Universität Dr. Manfred Großkinsky.

↓ Pressemitteilung »10 Jahre Familien-Schultz-Frentzel-Stiftung«
↓ Pressebild »Scheckübergabe Familien-Schultz-Frentzel-Stiftung«

 

Georg Heck (1897–1982) Retrospektive
 

Der Frankfurter Georg Heck gehört zu den vielseitigsten Künstlern seiner Generation. Vor dem Hintergrund einer wechselvollen Biographie, die das Erleben von zwei Weltkriegen und Diktatur umfasste, entwickelte er ein Werk von großer Eigenständigkeit. Zunächst Schüler von Max Beckmann, dann als »entartet« verfemt, gelangte Heck in seinem Nachkriegswerk zu einer beeindruckenden Gestaltungskraft zwischen Abstraktion und Figuration. Insbesondere im Medium des Holzschnittes schuf er kraftvolle Meisterwerke. Georg Heck war Mitglied der Darmstädter und der Frankfurter Sezession sowie des Frankfurter Kreises. Die umfassende Retrospektive veranschaulicht anhand von Gemälden und Graphiken die Bedeutung dieses Künstlers und stellt zugleich sein Schaffen in seinen Bezügen vor. Begleitend ermöglicht ein von der Aventis Foundation gefördertes Digitalprojekt mit Zeitzeugeninterviews et cetera eine weiterführende Auseinandersetzung mit dem heute vergessenen Künstler und seinem Œuvre.

Die Pressekonferenz findet am Mittwoch, 9. Oktober 2019, um 11 Uhr im Museum Giersch der Goethe-Universität statt.

↓ Pressemitteilung »Georg Heck«
↓ Bildlegende »Georg Heck«
↓ Pressebilder »Georg Heck«


Kostenfreie Veröffentlichung nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung:

 

Christine Karmann

Presse und Marketing
Museum Giersch der Goethe-Universität
Schaumainkai 91
60596 Frankfurt am Main

Telefon 0 69 / 1382101-21
Telefax 0 69 / 1382101-11
E-Mail presse@museum-giersch.de

 

»Es bleibt einem nur das, was man verschenkt«

Mit ihrem Engagement knüpfen der Frankfurter Unternehmer, Senator E.h. Prof. Carlo Giersch und seine Frau Senatorin E.h. Karin Giersch an die stolze bürgerliche Stiftertradition ihrer Heimatstadt Frankfurt am Main und der Region an.

Der Einsatz des Ehepaares für das öffentliche Gemeinwohl umfasst die Gebiete Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur sowie die Förderung medizinischer Projekte, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Aus privaten Mitteln unterstützt das Ehepaar seit vielen Jahren zahlreiche Institutionen mit Spenden und Zuwendungen.